Berufe

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur Anerkennung verschiedener ausländischer Berufsabschlüsse. Sie können entweder im Anerkennungsfinder Ihren Beruf eingeben und nach Informationen suchen oder aus unserer Übersicht von Berufen verschiedener Branchen Ihren Beruf auswählen und sich über die zuständige Stelle sowie das Anerkennungsverfahren informieren. Hier werden Sie auch direkt zum elektronischen Antragsverfahren bzw. zur zuständigen Stelle weitergeleitet.
 

Anerkennungsfinder

Hier können Sie nach der örtlich zuständigen Stelle für Ihre Gleichwertigkeitsprüfung suchen und sich über das Verfahren informieren. Notwendig ist nur die Eingabe des Referenzberufes und des Ortes, an dem Sie arbeiten wollen.

 

Berufe nach Branchen

Hier können Sie aus einer Sammlung von Berufen verschiedener Branchen Ihren Beruf auswählen und sich über die zuständige Stelle sowie das Anerkennungsverfahren informieren. Von hier aus gelangen Sie auch direkt zum elektronischen Antragsverfahren bzw. zur zuständigen Stelle.

Bauplanung

Ingenieur/in

Nach dem Ingenieurgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (IngG NRW) darf die Berufsbezeichnung „Ingenieur/Ingenieurin“ führen, wer in Deutschland ein naturwissenschaftliches oder technisches Hochschulstudium mit der Dauer von mindestens drei Studienjahren erfolgreich absolviert hat.

Wer im Ausland einen Studienabschluss als Ingenieurin oder als Ingenieur erworben oder eine Ingenieurausbildung absolviert hat, darf die Berufsbezeichnung „Ingenieur/Ingenieurin“ führen, wenn er von der zuständigen Bezirksregierung die Genehmigung hierzu erhalten hat. Die Genehmigung wird erteilt, wenn die im Ausland erworbene berufliche Qualifikation einem deutschen Ingenieurabschluss gleichwertig ist.

Bei Antragstellern, die im Bauwesen tätig sind und zukünftig Kammermitglied in der Ingenieurkammer-Bau NRW werden möchten, besteht nach der am 31.08.2018 in Kraft getretenen Verordnung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE NRW) die Möglichkeit, sich hinsichtlich eines Antrages auf Erteilung der Genehmigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/Ingenieurin" direkt an die Ingenieurkammer-Bau NRW zu wenden.

Ansonsten wenden Sie sich bitte für weiterführende Informationen an die für Sie zuständige Bezirksregierung (Ihre zuständige Bezirksregierung finden Sie hier). Dort finden Sie auch den Antrag auf Genehmigung zur Führung der Berufsbezeichnung:

• Bezirksregierung Arnsberg:
https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/i/ingenieur_berufsbezeichnung/index.php
• Bezirksregierung Detmold:
https://www.bezreg-detmold.nrw.de/400_WirUeberUns/030_Die_Behoerde/040_Organisation/030_Abteilung_3/040_Dezernat_34/006Ingenieurgesetz/index.php
• Bezirksregierung Köln:
https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/34/ingenieur/index.html 
• Bezirksregierung Münster:
https://www.bezreg-muenster.de/de/schule_und_bildung/schulrecht_schulorganisation_abschluesse_sprachen/anerkennung_von_bildungs_und_berufsnachweisen/schutz_der_berufsbezeichnung_ingenieur_in/index.html
• Bezirksregierung Düsseldorf:
https://www.brd.nrw.de/wirtschaft/handel_handwerk_gewerbe/Anerkennung-der-Berufsbezeichnung-Ingenieur_Ingenieurin_.html

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Beratende/r Ingenieur/in

Der Beruf Beratender Ingenieur oder Beratende Ingenieurin ist in Deutschland reglementiert. Das heißt, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur" oder „Beratende Ingenieurin" ist in Deutschland geschützt. Sie dürfen sich nur „Beratender Ingenieur" oder „Beratende Ingenieurin" nennen, wenn Sie eine formale Erlaubnis dazu haben. Für die Erlaubnis muss die zuständige Stelle Ihre berufliche Qualifikation anerkennen.

In Nordrhein-Westfalen ist die zuständige Stelle für die Antragstellung die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen.

Neben der Anerkennung Ihrer Qualifikation als „Beratender Ingenieur“ oder „Beratende Ingenieurin“ müssen Sie noch weitere Voraussetzungen für das Führen der Berufsbezeichnung erfüllen. Das sind:

• Berufspraxis als „Ingenieur“ oder „Ingenieurin“ von mindestens 3 Jahren
• Eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung
• Eine eigenverantwortliche Tätigkeit
(Das heißt, Sie arbeiten für Auftraggeber. Sie sind selbständig und schreiben ihre eigenen Rechnungen. Oder Sie arbeiten in der Geschäftsführung in einem Ingenieurunternehmen oder als Hochschullehrer oder Hochschullehrerin)
• Eine unabhängige Tätigkeit
(Das heißt, Sie haben keine eigenen oder fremden Interessen an einem Auftrag)
• Persönliche Eignung

Falls Sie noch nicht über die vorausgesetzte Anerkennung als Ingenieur/in verfügen sollten, finden Sie hierzu auf unserer Seite ebenfalls Informationen (s. Ingenieur/in).

Ansprechpartner für weitere Informationen sowie den Antrag auf Genehmigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Beratende Ingenieurin“ finden Sie hier: https://www.ikbaunrw.de/kammer/ueber-uns/mitgliedschaft/antraege.php

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 
 

Ingenieur/in Markscheidewesen

Die Anerkennung von Markscheidern ist in Nordrhein-Westfalen im Markscheidergesetz geregelt. Zuständige Behörde für die Anerkennung ist die Bezirksregierung Arnsberg.

Das Markscheiderverzeichnis wird ebenfalls von der Bezirksregierung Arnsberg geführt.

Weitere Informationen sowie die Kontaktdaten der entsprechenden Ansprechpartner/innen bei der Bezirksregierung Arnsberg finden Sie hier: https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/m/markscheider/index.php

Dort können Sie sich außerdem über die Anerkennung als andere Person gemäß § 64 Abs. 1 S. 2 Bundesberggesetz erkundigen.

Architekt/in

Die Berufsbezeichnung "Architekt/in" ist in Deutschland an die Eintragung in die Architektenliste und eine Mitgliedschaft in der Architektenkammer geknüpft. Erst nach der Eintragung in die Architektenliste darf man sich in Deutschland offiziell als "Architekt" oder "Architektin bezeichnen. Zuständige Stelle für die Eintragung in die Architektenliste ist die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW). Grundlage hierfür ist das Baukammerngesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (BauKaG NRW).
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man in die Architektenliste aufgenommen werden kann:

  • ein abgeschlossenes Studium der Architektur mit einer Mindestdauer von 4 Jahren
  • ein Nachweis über eine 2-jährige praktische Tätigkeit als Architekt/in (in Deutschland oder im Ausland)
  • Weiterbildungen im Umfang von 80 Unterrichtsstunden gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der AKNW

Für Antragsteller/innen mit im Ausland abgeschlossenen Ausbildungen können Sonderregelungen gelten. Diese können Sie direkt bei den Ansprechpartnerinnen der AKNW erfragen.

Zu weiterführenden Informationen und zum Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle geht es hier: https://www.aknw.de/wir-ueber-uns/mitglied-werden/

Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle

Eintragungsvoraussetzungen für Architekten
 

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen.

Innenarchitekt/in

Die Berufsbezeichnung "Innenarchitekt/in" ist in Deutschland an die Eintragung in die Architektenliste und eine Mitgliedschaft in der Architektenkammer geknüpft. Erst nach der Eintragung in die Architektenliste, Fachrichtung Innenarchitektur, darf man sich in Deutschland offiziell als "Innenarchitekt" oder "Innenarchitektin bezeichnen. Zuständige Stelle für die Eintragung in die Architektenliste ist die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW). Grundlage hierfür ist das Baukammerngesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (BauKaG NRW).

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man in die Architektenliste aufgenommen werden kann:

  • ein abgeschlossenes Studium der Innenarchitektur mit einer Mindestdauer von 4 Jahren
  • ein Nachweis über eine 2-jährige praktische Tätigkeit als Innenarchitekt/in (in Deutschland oder im Ausland)
  • Weiterbildungen im Umfang von 80 Unterrichtsstunden gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der AKNW

Für Antragsteller/innen mit im Ausland abgeschlossenen Ausbildungen können Sonderregelungen gelten. Diese können Sie direkt bei den Ansprechpartner/Innen der AKNW erfragen.

Zu weiterführenden Informationen und zum Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle geht es hier: https://www.aknw.de/wir-ueber-uns/mitglied-werden/

Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle

Eintragungsvoraussetzungen für Innenarchitekten
 

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Landschaftsarchitekt/in

Die Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt/in" ist in Deutschland an die Eintragung in die Architektenliste und eine Mitgliedschaft in der Architektenkammer geknüpft. Erst nach der Eintragung in die Architektenliste, Fachrichtung Landschaftsarchitektur, darf man sich in Deutschland offiziell als " Landschaftsarchitekt" oder "Landschaftsarchitektin“ bezeichnen. Zuständige Stelle für die Eintragung in die Architektenliste ist die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW). Grundlage hierfür ist das Baukammerngesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (BauKaG NRW).

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man in die Architektenliste aufgenommen werden kann:

  • ein abgeschlossenes Studium der Landschaftsarchitektur mit einer Mindestdauer von 4 Jahren
  • ein Nachweis über eine 2-jährige praktische Tätigkeit als Landschaftsarchitekt/in (in Deutschland oder im Ausland)
  • Weiterbildungen im Umfang von 80 Unterrichtsstunden gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der AKNW

Für Antragsteller/innen mit im Ausland abgeschlossenen Ausbildungen können Sonderregelungen gelten. Diese können Sie direkt bei den Ansprechpartner/innen der AKNW erfragen.

Zu weiterführenden Informationen und zum Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle geht es hier: https://www.aknw.de/wir-ueber-uns/mitglied-werden/

Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle

Eintragungsvoraussetzungen für Landschaftsarchitekten
 

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Stadtplaner/in

Die Berufsbezeichnung "Stadtplaner/in" ist in Deutschland an die Eintragung in die Architektenliste und eine Mitgliedschaft in der Architektenkammer geknüpft. Erst nach der Eintragung in die Architektenliste, Fachrichtung Stadtplanung, darf man sich in Deutschland offiziell als "Stadtplaner" oder "Stadtplanerin“ bezeichnen. Zuständige Stelle für die Eintragung in die Architektenliste ist die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW). Grundlage hierfür ist das Baukammerngesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (BauKaG NRW).

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man in die Architektenliste aufgenommen werden kann:

• ein abgeschlossenes Studium der Stadtplanung mit einer Mindestdauer von 4 Jahren
• ein Nachweis über eine 2-jährige praktische Tätigkeit als Stadtplaner/in (in Deutschland oder im Ausland)
• Weiterbildungen im Umfang von 80 Unterrichtsstunden gemäß der Fort- und Weiterbildungsordnung der AKNW

Für Antragsteller/innen mit im Ausland abgeschlossenen Ausbildungen können Sonderregelungen gelten. Diese können Sie direkt bei den Ansprechpartner/innen der AKNW erfragen.

Zu weiterführenden Informationen und zum Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle geht es hier: https://www.aknw.de/wir-ueber-uns/mitglied-werden/

Antrag auf Eintragung in die Architektenrolle

Eintragungsvoraussetzungen für Stadtplaner
 

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Handwerk

Verschiedene Handwerksberufe

Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf folgende Handwerksberufe:

  • Augenoptiker
  • Bäcker
  • Boots- und Schiffbauer
  • Brunnenbauer
  • Büchsenmacher
  • Chirurgiemechaniker
  • Dachdecker
  • Elektromaschinenbauer
  • Elektrotechniker
  • Feinwerkmechaniker
  • Fleischer
  • Friseure
  • Gerüstbauer
  • Glasbläser und Glasapparatebauer
  • Glaser
  • Hörakustiker
  • Informationstechniker
  • Installateur und Heizungsbauer
  • Kälteanlagenbauer
  • Karosserie- und Fahrzeugbauer
  • Klempner
  • Konditoren
  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Landmaschinenmechaniker
  • Maler und Lackierer
  • Maurer und Betonbauer
  • Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik
  • Metallbauer
  • Ofen- und Luftheizungsbauer
  • Orthopädieschuhmacher
  • Orthopädietechniker
  • Schornsteinfeger
  • Seiler
  • Steinmetzen und Steinbildhauer
  • Straßenbauer
  • Stukkateure
  • Tischler
  • Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer
  • Zahntechniker
  • Zimmerer
  • Zweiradmechaniker

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Die o.g. Berufe sind Meisterberufe des zulassungspflichtigen Handwerks, die in Deutschland reglementiert sind. Möchten Sie sich in einem dieser Berufe selbstständig machen, ist die Eintragung in die Handwerksrolle zwingend erforderlich.

Wenn Sie Ihren Abschluss im Ausland erworben haben, können Sie die Gleichwertigkeit Ihres Abschlusses mit dem deutschen Abschluss überprüfen lassen. Die Gleichwertigkeitsfeststellung berechtigt zur Eintragung in die Handwerksrolle. Ein Meistertitel wird jedoch nicht erteilt.

Die zuständige Stelle für das Verfahren der Gleichwertigkeitsfeststellung ist die zuständige Handwerkskammer. Die Zuständigkeit der Handwerkskammer hängt davon ab, in welcher Stadt Sie sich mit Ihrem Betrieb niederlassen möchten. Hier können Sie herausfinden, welche Handwerkskammer für Sie zuständig ist.

Die notwendigen Informationen zum Verfahren und das Antragsformular finden Sie bei Ihrer zuständigen Handwerkskammer:

• Handwerkskammer Aachen
Sandkaulbach 17 - 21
52062 Aachen
Tel. +49 241 471-0
Fax +49 241 471-103
info [at] hwk-aachen.de
http://www.hwk-aachen.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

• Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld
Campus Handwerk 1
33613 Bielefeld
Tel. 0521 / 56 08 - 0
Fax 0521 / 56 08 - 1 99
hwk [at] hwk-online.de
http://www.handwerk-owl.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

• Handwerkskammer Dortmund
Ardeystraße 93
44139 Dortmund
Tel. 0231 5493-0
Fax 0231 5493-116
info [at] hwk-do.de
http://www.hwk-do.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

• Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 8795-0
Fax 0211 8795-110
info [at] hwk-duesseldorf.de
http://www.hwk-duesseldorf.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

• Handwerkskammer Münster
Bismarckallee 1
48151 Münster
Tel. 0251 5203-0
Fax 0251 5203-106
info [at] hwk-muenster.de
http://www.hwk-muenster.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

• Handwerkskammer Köln
Heumarkt 12
50667 Köln
Tel. 0221/2022-0
Fax 0221/2022-320
info [at] hwk-koeln.de
http://www.hwk-koeln.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

• Handwerkskammer Südwestfalen
Brückenplatz 1
59821 Arnsberg
Tel. 02931 877 - 0
info [at] hwk-swf.de
https://www.hwk-swf.de/

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

Akademische Heilberufe

Arzt/Ärztin

Wer in Deutschland den Beruf als Arzt ohne Einschränkungen ausüben will, braucht eine staatliche Erlaubnis, die Appro¬bation. Die Approbation berechtigt zur selbstständigen Berufsausübung. Sie wird unbefristet erteilt und ist für die gesamte Bundesrepublik Deutschland gültig.

Unabhängig von der Staatsangehörigkeit besteht der Rechtsanspruch auf Erteilung der Approbation, wenn die Ausbildung in Deutschland abgeschlossen wurde. Das gleiche gilt für einen im Ausland erworbenen Abschluss, wenn er mit dem deutschen Ausbildungsstand gleichwertig ist. Die Approbation kann nur erteilt werden, wenn die Ausbildung als gleichwertig anerkannt wird.

Je nach Regierungsbezirk ist die jeweilige Bezirksregierung zuständig. Bitte wenden Sie sich dementsprechend an die für Sie zuständige Bezirksregierung. Ihre zuständige Bezirksregierung finden Sie hier.

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Telefon: +49 2931 82 0
Fax: +49 2931 82 2520
E-Mail: poststelle [at] bezreg-arnsberg.nrw.de
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!
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Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Telefon: +49 5231 71 0
Fax: +49 5231 71 1295
E-Mail: poststelle [at] bezreg-detmold.nrw.de
http://www.bezreg-detmold.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Düsseldorf - Dezernat 24
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 211 475 0
Fax: +49 211 475 5900
E-Mail: approbation [at] brd.nrw.de
http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/gesundheit_soziales/Approbation/index.jsp

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln
Telefon: +49 221 147 0
Fax: +49 221 147 3185
E-Mail: poststelle [at] bezreg-koeln.nrw.de
http://www.bezreg-koeln.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: (0251) 411-0
Fax: (0251) 411-2525
E-Mail: poststelle [at] bezreg-muenster.nrw.de
http://www.bezreg-muenster.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

Facharzt/-ärztin

Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf folgende Facharztausbildungen:

  • Facharzt/-ärztin - Allgemeinchirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Allgemeinmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Anästhesiologie
  • Facharzt/-ärztin - Anatomie
  • Facharzt/-ärztin - Arbeitsmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Augenheilkunde
  • Facharzt/-ärztin - Biochemie
  • Facharzt/-ärztin - Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Facharzt/-ärztin - Gefäßchirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Facharzt/-ärztin - Herzchirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Humangenetik
  • Facharzt/-ärztin - Hygiene und Umweltmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Angiologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Gastroenterologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Onkologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Kardiologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Nephrologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Pneumologie
  • Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie
  • Facharzt/-ärztin - Kinder- u. Jugendpsychiat. u. -psychoth.
  • Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Kinderchirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Klinische Pharmakologie
  • Facharzt/-ärztin - Laboratoriumsmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Mikrobiol./Virolog./Infektionsepi.
  • Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Neurochirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Neurologie
  • Facharzt/-ärztin - Neuropathologie
  • Facharzt/-ärztin - Nuklearmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Öffentliches Gesundheitswesen
  • Facharzt/-ärztin - Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Pathologie
  • Facharzt/-ärztin - Pharmakologie und Toxikologie
  • Facharzt/-ärztin - Physikalische/Rehabilitative Medizin
  • Facharzt/-ärztin - Physiologie
  • Facharzt/-ärztin - Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Psychiatrie und Psychotherapie
  • Facharzt/-ärztin - Psychosom. Medizin u. Psychotherapie
  • Facharzt/-ärztin - Radiologie
  • Facharzt/-ärztin - (Diagnostische) Radiologie
  • Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- u. kindl. Hörstörungen
  • Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie
  • Facharzt/-ärztin - Thoraxchirurgie
  • Facharzt/-ärztin - Transfusionsmedizin
  • Facharzt/-ärztin - Urologie
  • Facharzt/-ärztin - Viszeralchirurgie

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Sie brauchen eine Anerkennung Ihrer Berufsqualifikation. Der Beruf Facharzt oder Fachärztin ist in Deutschland reglementiert. Die Berufsbezeichnungen Facharzt und Fachärztin sind in Deutschland geschützt. Sie brauchen eine formale Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung.

Bevor Sie die Anerkennung Ihrer Facharzt-Qualifikation beantragen, brauchen Sie eine gültige Berufserlaubnis oder Approbation. Das heißt, Sie müssen zuerst Ihre Qualifikation als Arzt oder Ärztin anerkennen lassen und die Berufserlaubnis oder Approbation erhalten. Für Informationen dazu s. Arzt/Ärztin.

Sie dürfen ärztliche Tätigkeiten ausüben, zu denen Sie durch Ihre Berufserlaubnis oder Approbation berechtigt sind. Sie können z.B. als Assistenzarzt arbeiten. Wenn Sie keine Patienten behandeln möchten, brauchen Sie keine Anerkennung Ihrer Facharzt-Qualifikation. Sie bewerben sich dann direkt bei den potenziellen Arbeitgebern (z.B. in Wissenschaft oder Forschung).

Je nach Ihrem Wohnsitz bzw. Ihrer beabsichtigten Tätigkeitsstätte, ist die jeweilige Ärztekammer zuständig:

Ärztekammer Nordrhein
Tersteegenstraße 9
40474 Düsseldorf
Telefon: (0211) 4302-0
Fax: (0211) 4302-1200
E-Mail: aerztekammer [at] aekno.de
www.aekno.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier.

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Ärztekammer Westfalen-Lippe
Gartenstraße 210-214
48147 Münster
Telefon: +49 251 929 0 Fax: +49 251 929 2999
E-Mail: posteingang [at] aekwl.de
http://www.aekwl.de

Ansprechpartner:

Frau Bettina Köhler
Telefon: (0251) 929-2307
Fax: (0251) 929-2349
E-Mail: weiterbildung [at] aekwl.de

Herr Günter Meis
Telefon: (0251) 929-2305
Fax: (0251) 929-2349
E-Mail: weiterbildung [at] aekwl.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier.

Zahnarzt/-ärztin

Wer in Deutschland den Beruf als Zahnärztin/ Zahnarzt ohne Einschränkungen ausüben will, braucht eine staatliche Erlaubnis, die Approbation. Die Approbation berechtigt zur selbstständigen Berufsausübung. Sie wird unbefristet erteilt und ist für die gesamte Bundesrepublik Deutschland gültig.

Unabhängig von der Staatsangehörigkeit besteht der Rechtsanspruch auf Erteilung der Approbation, wenn die Ausbildung in Deutschland abgeschlossen wurde. Das gleiche gilt für einen im Ausland erworbenen Abschluss, wenn er mit dem deutschen Ausbildungs¬stand gleichwertig ist. Die Approbation kann nur erteilt werden, wenn die Ausbildung als gleichwertig anerkannt wird.

Je nach Regierungsbezirk ist die jeweilige Bezirksregierung zuständig. Bitte wenden Sie sich dementsprechend an die für Sie zuständige Bezirksregierung. Ihre zuständige Bezirksregierung finden Sie hier.

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Telefon: +49 2931 82 0
Fax: +49 2931 82 2520
E-Mail: poststelle [at] bezreg-arnsberg.nrw.de 
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!
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Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Telefon: +49 5231 71 0
Fax: +49 5231 71 1295
E-Mail: poststelle [at] bezreg-detmold.nrw.de 
http://www.bezreg-detmold.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Düsseldorf - Dezernat 24
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 211 475 0
Fax: +49 211 475 5900
E-Mail: approbation [at] brd.nrw.de 
http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/gesundheit_soziales/Approbation/index.jsp

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln
Telefon: +49 221 147 0
Fax: +49 221 147 3185
E-Mail: poststelle [at] bezreg-koeln.nrw.de 
http://www.bezreg-koeln.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: (0251) 411-0
Fax: (0251) 411-2525
E-Mail: poststelle [at] bezreg-muenster.nrw.de 
http://www.bezreg-muenster.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

 

Psychotherapeut/in

Wer in Deutschland den Beruf als Psychotherapeutin/ Psychotherapeut ohne Einschränkungen ausüben will, braucht eine staatliche Erlaubnis, die Approbation. Die Approbation berechtigt zur selbstständigen Berufsausübung. Sie wird unbefristet erteilt und ist für die gesamte Bundesrepublik Deutschland gültig.

Unabhängig von der Staatsangehörigkeit besteht der Rechtsanspruch auf Erteilung der Approbation, wenn die Ausbildung in Deutschland abgeschlossen wurde. Das gleiche gilt für einen im Ausland erworbenen Abschluss, wenn er mit dem deutschen Ausbildungsstand gleichwertig ist. Die Approbation kann nur erteilt werden, wenn die Ausbildung als gleichwertig anerkannt wird.

Je nach Regierungsbezirk ist die jeweilige Bezirksregierung zuständig. Bitte wenden Sie sich dementsprechend an die für Sie zuständige Bezirksregierung. Ihre zuständige Bezirksregierung finden Sie hier.

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Telefon: +49 2931 82 0
Fax: +49 2931 82 2520
E-Mail: poststelle [at] bezreg-arnsberg.nrw.de 
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!
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Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Telefon: +49 5231 71 0
Fax: +49 5231 71 1295
E-Mail: poststelle [at] bezreg-detmold.nrw.de 
http://www.bezreg-detmold.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Düsseldorf - Dezernat 24
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 211 475 0
Fax: +49 211 475 5900
E-Mail: approbation [at] brd.nrw.de 
http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/gesundheit_soziales/Approbation/index.jsp

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln
Telefon: +49 221 147 0
Fax: +49 221 147 3185
E-Mail: poststelle [at] bezreg-koeln.nrw.de 
http://www.bezreg-koeln.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: (0251) 411-0
Fax: (0251) 411-2525
E-Mail: poststelle [at] bezreg-muenster.nrw.de 
http://www.bezreg-muenster.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

 

Apotheker/in

Wer in Deutschland den Beruf als Apothekerin/ Apotheker ohne Einschränkungen ausüben will, braucht eine staatliche Erlaubnis, die Approbation. Die Approbation berechtigt zur selbstständigen Berufsausübung. Sie wird unbefristet erteilt und ist für die gesamte Bundesrepublik Deutschland gültig.

Unabhängig von der Staatsangehörigkeit besteht der Rechtsanspruch auf Erteilung der Approbation, wenn die Ausbildung in Deutschland abgeschlossen wurde. Das gleiche gilt für einen im Ausland erworbenen Abschluss, wenn er mit dem deutschen Ausbildungs¬stand gleichwertig ist. Die Approbation kann nur erteilt werden, wenn die Ausbildung als gleichwertig anerkannt wird.

Je nach Regierungsbezirk ist die jeweilige Bezirksregierung zuständig. Bitte wenden Sie sich dementsprechend an die für Sie zuständige Bezirksregierung. Ihre zuständige Bezirksregierung finden Sie hier.

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Telefon: +49 2931 82 0 Fax: +49 2931 82 2520

E-Mail: poststelle [at] bezreg-arnsberg.nrw.de http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!
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Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Telefon: +49 5231 71 0 Fax: +49 5231 71 1295

E-Mail: poststelle [at] bezreg-detmold.nrw.de http://www.bezreg-detmold.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Düsseldorf - Dezernat 24
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 211 475 0 Fax: +49 211 475 5900

E-Mail: approbation [at] brd.nrw.de http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/gesundheit_soziales/Approbation/in…

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln
Telefon: +49 221 147 0 Fax: +49 221 147 3185

E-Mail: poststelle [at] bezreg-koeln.nrw.de http://www.bezreg-koeln.nrw.de

Alle notwendigen Informationen zum Antragsverfahren und das Antragsformular finden Sie hier!

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Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: (0251) 411-0 Fax: (0251) 411-2525

E-Mail: poststelle [at] bezreg-muenster.nrw.de http://www.bezreg-muenster.nrw.de

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Nichtakademische Heilberufe

Verschiedene nichtakademische Heilberufe

Naturwissenschaftliche Berufe

Lebensmittelchemiker/in

Der Beruf Lebensmittelchemiker oder Lebensmittelchemikerin ist in Nordrhein-Westfalen reglementiert. Die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker“ oder „Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin“ ist in Nordrhein-Westfalen geschützt. Sie brauchen eine formale Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung.

Sie dürfen sich erst „Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker“ oder „Staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin“ nennen, wenn

  • Ihre Berufsqualifikation aus dem Ausland anerkannt wurde und
  • Sie die weiteren Voraussetzungen erfüllen.

Folgende weitere Voraussetzungen müssen erfüllt werden:

  • Persönliche Eignung
  • Gesundheitliche Eignung
  • Deutsche Sprachkenntnisse
  • Für Personen aus der Europäischen Union (EU), dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz: Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der amtlichen Lebensmittelkontrolle oder Qualitätssicherung

Die zuständige Stelle für Erteilung zur Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung ist:

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV)
Leibnizstraße 10
45659 Recklinghausen
Telefon: +49 2361 305 0 Fax: +49 2361 305 3215
E-Mail: poststelle [at] lanuv.nrw.de
http://www.lanuv.nrw.de

Antragsformular

Soziale/Pädagogische Berufe

Heilpädagoge/-pädagogin

Der Beruf Heilpädagoge/Heilpädagogin ist in Deutschland reglementiert, d.h. die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ bzw. „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ ist geschützt. Sie brauchen eine formale Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung.

Sie dürfen sich erst „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ nennen, wenn

  • Ihre Berufsqualifikation anerkannt wurde

UND

  • Sie die staatliche Anerkennung bekommen haben.

Um die staatliche Anerkennung zu erhalten, müssen Sie neben der Anerkennung Ihrer Berufsqualifikation weitere Voraussetzungen erfüllen. Dies sind zum einen deutsche Sprachkenntnisse und zum anderen die persönliche Eignung.

ACHTUNG: In Nordrhein-Westfalen gibt es zum einen ein Hochschulstudium mit dem akademischen Abschluss „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“. Zum anderen gibt es auch eine Fachschulausbildung mit dem schulischen Abschluss „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“. Diese Unterscheidung ist wichtig für die Auswahl der zuständigen Stelle und für das Verfahren.

 

1. Ich habe ein Hochschulstudium mit dem akademischen Abschluss „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ absolviert.

Wenn Sie ein Hochschulstudium mit dem akademischen Abschluss „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ absolviert haben, ist die zuständige Stelle für die Gleichwertigkeitsprüfung die Bezirksregierung, in deren Regierungsbezirk Ihr ständiger Wohnsitz liegt. Hier können Sie herausfinden, welche Bezirksregierung für Ihren Wohnort zuständig ist.

Nähere Informationen zum Anerkennungsverfahren finden Sie hier:

 

2. Ich habe eine Fachschulausbildung mit dem schulischen Abschluss „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ absolviert.

Wenn Sie eine Fachschulausbildung mit dem schulischen Abschluss „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ oder „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ absolviert haben, ist die zuständige Stelle für die Gleichwertigkeitsprüfung davon abhängig, in welchem Staat Sie Ihren Fachschulabschluss gemacht haben:

Lehrer/in; auch: Sonderpädagogische Lehrämter

Der Beruf des Lehrers / der Lehrerin ist in Deutschland staatlich reglementiert. Das heißt, um diesen Beruf auszuüben, muss man eine bestimmte Qualifikation haben und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erst dann kann man eine sog. Befähigung für ein Lehramt erlangen, die den Zugang zur Berufsausübung eröffnet.

Die Ausbildung umfasst ein Lehramtsstudium (Abschluss durch die sog. Erste Staatsprüfung) und eine pädagogisch-praktische Ausbildung im Rahmen des Vorbereitungsdienstes (Abschluss durch die sog. Zweite Staatsprüfung). In Nordrhein-Westfalen haben Lehrer/innen in der Regel eine Ausbildung in zwei Fächern. Es gibt folgende Lehrämter (Lehramtsbefähigungen):

  • Lehramt an Grundschulen
  • Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen
  • Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen
  • Lehramt an Berufskollegs
  • Lehramt für sonderpädagogische Förderung

Wenn Sie im Ausland eine Lehrerqualifikation erworben haben und die Befähigung für eines der Lehrämter im Land Nordrhein-Westfalen erlangen möchten, muss Ihre ausländische Berufsqualifikation von der zuständigen Bezirksregierung anerkannt werden. 
Neben der Anerkennung Ihrer ausländischen Lehrerausbildung müssen Sie weitere Voraussetzungen für den Berufszugang erfüllen. Das sind:

  • persönliche Eignung
  • gesundheitliche Eignung
  • Kenntnisse der deutschen Sprache, die einen Einsatz im Unterricht und die Wahrnehmung aller Tätigkeiten einer Lehrkraft erlauben

 

Für die Anerkennung von Lehramtsabschlüssen, die in Staaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in der Schweiz erworben wurden, ist in Nordrhein-Westfalen die Bezirksregierung Arnsberg zuständig:

Bezirksregierung Arnsberg
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Telefon: +49 2931 82 0
Fax: +49 2931 82 2520
E-Mail: poststelle [at] bezreg-arnsberg.nrw.de
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Weitere Informationen zur Anerkennung von Lehramtsabschlüssen, die in Staaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in der Schweiz erworben wurden, sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/a/anerkennung_auslaend_lehramtsquali/index.php.

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

 

Für die Anerkennung von Lehramtsabschlüssen, die in sogenannten Drittstaaten (also nicht in Staaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in der Schweiz) erworben wurden, ist in Nordrhein-Westfalen die Bezirksregierung Detmold zuständig:

Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Telefon: +49 5231 71 0
Fax: +49 5231 71 1295
E-Mail: poststelle [at] bezreg-detmold.nrw.de
http://www.bezreg-detmold.nrw.de
 
Weitere Informationen zur Anerkennung von Lehramtsabschlüssen, die in sogenannten Drittstaaten (also nicht in Staaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in der Schweiz) erworben wurden, sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.bezreg-detmold.nrw.de/400_WirUeberUns/030_Die_Behoerde/040_Organisation/040_Abteilung_4/060_Dezernat_46/065_Hinweise_Anerkennung/index.php.

Bitte richten Sie Ihren Antrag direkt an die zuständige Stelle.

Sozialarbeiter/in; Sozialpädagoge/-pädagogin

Die Berufe Sozialpädagoge/Sozialpädagogin und Sozialarbeiter/in sind in Deutschland reglementiert, d.h. die Berufsbezeichnungen „Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/Sozialarbeiter“ bzw. „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin“ sind geschützt. Sie brauchen eine formale Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung.

Sie dürfen sich erst „Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/Sozialarbeiter“ bzw. „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin“ nennen, wenn

  • Ihre Berufsqualifikation anerkannt wurde

UND

  • Sie die staatliche Anerkennung bekommen haben.

Um die staatliche Anerkennung zu erhalten, müssen Sie neben der Anerkennung Ihrer Berufsqualifikation weitere Voraussetzungen erfüllen. Dies sind zum einen deutsche Sprachkenntnisse und zum anderen die persönliche Eignung.

HINWEIS: Früher konnte man in Deutschland ein Studium in „Soziale Arbeit" oder ein Studium in „Sozialpädagogik" machen. Heute gibt es in Deutschland in der Regel ein Studium für beides. Das heißt, Sie können in der Regel eine Anerkennung für beide Berufsbezeichnungen beantragen.

 

Die zuständige Stelle für die Gleichwertigkeitsprüfung ist die Bezirksregierung, in deren Regierungsbezirk Ihr ständiger Wohnsitz liegt. Hier können Sie herausfinden, welche Bezirksregierung für Ihren Wohnort zuständig ist.

Nähere Informationen zum Anerkennungsverfahren finden Sie hier:

Wirtschaft/Verwaltung

Dolmetscher/in (allgemein beeidigt)

Grundsätzlich können Sie auch ohne formale Anerkennung in Deutschland als Dolmetscher/in arbeiten. Dann können Sie aber nicht für Gerichte, Staatsanwaltschaften oder Notare dolmetschen. Wenn Sie für Gerichte, Staatsanwaltschaften oder Notare dolmetschen möchten, brauchen Sie eine s.g. Allgemeine Beeidigung. Hierfür müssen Sie einen Antrag auf Allgemeine Beeidigung als Dolmetscher/in stellen.

Die zuständige Stelle für die Antragstellung in NRW ist das Oberlandesgericht, in dessen Geschäftsbereich Sie Ihren Hauptwohnsitz oder Ihre berufliche Niederlassung haben. Haben Sie in Nordrhein-Westfalen weder eine berufliche Niederlassung noch einen Wohnsitz, ist die Präsidentin oder der Präsident des Oberlandesgerichts zuständig, in deren oder dessen Bezirk Sie Ihre Tätigkeit vorwiegend ausüben möchten.

Das ist:

• Im Geschäftsbereich des Präsidenten des Oberlandesgerichts Düsseldorf:
Der Präsident des Oberlandesgerichts Düsseldorf
Cecilienallee 3
40474 Düsseldorf

• Im Geschäftsbereich des Präsidenten des Oberlandesgerichts Hamm:
Der Präsident des Oberlandesgerichts Hamm
Heßlerstraße 53
59065 Hamm

• Im Geschäftsbereich der Präsidentin des Oberlandesgerichts Köln:
Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Köln
Reichenspergerplatz 1
50670 Köln

Welches Oberlandesgericht für Sie zuständig ist, können Sie hier ermitteln.

Für eine Ermächtigung benötigen Sie vorab keine Anerkennung Ihrer Berufsqualifikation. Eine wichtige Voraussetzung für die Allgemeine Beeidigung als Dolmetscher/in ist aber, dass Sie fachlich geeignet sind. Sie sind fachlich geeignet, wenn Sie eine Dolmetscher-Prüfung an einer Hochschule, Fachhochschule, IHK oder eine weitere staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung abgeschlossen haben. Das Oberlandesgericht prüft, ob Ihre Qualifikation aus dem Ausland die Voraussetzungen für die fachliche Eignung erfüllt.

Neben der fachlichen Eignung als Dolmetscher/in müssen Sie in Nordrhein-Westfalen noch weitere Voraussetzungen erfüllen. So müssen Sie auch persönlich geeignet und zuverlässig sein. Das heißt im Einzelnen:

  • Sie leben in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen. Das heißt, Sie haben keine finanziellen Probleme.
  • Sie haben keine Straftaten begangen und wurden in den letzten 5 Jahren nicht verurteilt.
  • Sie sind flexibel. Das heißt, Sie sind bereit, bei Bedarf auch kurzfristige Aufträge anzunehmen.

Jede Person, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, kann das Verfahren durchlaufen. Es ist irrelevant, welche Staatsangehörigkeit Sie haben oder in welchem Land Sie Ihre Berufsqualifikation erworben haben. Sie können den Antrag in der Regel auch aus dem Ausland stellen.

Weitere Informationen zum Verfahren sowie das Antragsformular finden Sie auf der Seite des Justizportals Nordrhein-Westfalen:  https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/anschriften/dolmetscher__u_uebersetzer/index.php.

Das Verwaltungsverfahren kann elektronisch durchgeführt werden. Elektronische Dokumente können sicher und vertraulich über das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) an die zuständige Behörde gesandt werden. Für Sprachmittler aus den EU-Staaten gelten besondere Regelungen, die in den Hinweisen zur vorübergehenden Registrierung (s. obenstehenden Link zum Justizportal Nordrhein-Westfalen) aufgeführt sind.

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Übersetzer/in (ermächtigt)

Grundsätzlich können Sie auch ohne formale Anerkennung in Deutschland als Übersetzer/in arbeiten. Dann können Sie aber nicht für Gerichte, Staatsanwaltschaften oder Notare übersetzen. Wenn Sie für Gerichte, Staatsanwaltschaften oder Notare übersetzen möchten, brauchen Sie eine s.g. Ermächtigung. Hierfür müssen Sie einen Antrag auf Ermächtigung als Übersetzer/in stellen.

Die zuständige Stelle für die Antragstellung in NRW ist das Oberlandesgericht, in dessen Geschäftsbereich Sie Ihren Hauptwohnsitz oder Ihre berufliche Niederlassung haben. Haben Sie in Nordrhein-Westfalen weder eine berufliche Niederlassung noch einen Wohnsitz, ist die Präsidentin oder der Präsident des Oberlandesgerichts zuständig, in deren oder dessen Bezirk Sie Ihre Tätigkeit vorwiegend ausüben möchten.

Das ist:

• im Geschäftsbereich des Präsidenten des Oberlandesgerichts Düsseldorf:
Der Präsident des Oberlandesgerichts Düsseldorf
Cecilienallee 3
40474 Düsseldorf
• im Geschäftsbereich des Präsidenten des Oberlandesgerichts Hamm:
Der Präsident des Oberlandesgerichts Hamm
Heßlerstraße 53
59065 Hamm
• im Geschäftsbereich der Präsidentin des Oberlandesgerichts Köln:
Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Köln
Reichenspergerplatz 1
50670 Köln

Welches Oberlandesgericht für Sie zuständig ist, können Sie hier ermitteln.

Für eine Ermächtigung benötigen Sie vorab keine Anerkennung Ihrer Berufsqualifikation. Eine wichtige Voraussetzung für die Ermächtigung als Übersetzer/in ist aber, dass Sie fachlich geeignet sind. Sie sind fachlich geeignet, wenn Sie eine Übersetzer-Prüfung an einer Hochschule, Fachhochschule, IHK oder eine weitere staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung abgeschlossen haben. Das Oberlandesgericht prüft, ob Ihre Qualifikation aus dem Ausland die Voraussetzungen für die fachliche Eignung erfüllt.

Neben der fachlichen Eignung als Übersetzer/in müssen Sie in Nordrhein-Westfalen noch weitere Voraussetzungen erfüllen. So müssen Sie auch persönlich geeignet und zuverlässig sein. Das heißt im Einzelnen:

  • Sie leben in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen. Das heißt, Sie haben keine finanziellen Probleme.
  • Sie haben keine Straftaten begangen und wurden in den letzten 5 Jahren nicht verurteilt.
  • Sie sind flexibel. Das heißt, Sie sind bereit, bei Bedarf auch kurzfristige Aufträge anzunehmen.

Jede Person, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, kann das Verfahren durchlaufen. Es ist irrelevant, welche Staatsangehörigkeit Sie haben oder in welchem Land Sie Ihre Berufsqualifikation erworben haben. Sie können den Antrag in der Regel auch aus dem Ausland stellen.

Weitere Informationen zum Verfahren sowie das Antragsformular finden Sie auf der Seite des Justizportals Nordrhein-Westfalen:  https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/anschriften/dolmetscher__u_uebersetzer/index.php.

Das Verwaltungsverfahren kann elektronisch durchgeführt werden. Elektronische Dokumente können sicher und vertraulich über das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) an die zuständige Behörde gesandt werden. Für Sprachmittler aus den EU-Staaten gelten besondere Regelungen, die in den Hinweisen zur vorübergehenden Registrierung (s. obenstehenden Link zum Justizportal Nordrhein-Westfalen) aufgeführt sind.

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Rechtsanwalt/Rechtsanwältin

Der Beruf Rechtsanwalt/Rechtsanwältin ist in Deutschland reglementiert. Das heißt, die Aufnahme oder Ausübung dieses Berufs ist durch staatliche Vorschriften an den Besitz bestimmter Qualifikationen gebunden.

Die zuständige Stelle für die Anerkennung ist:
Gemeinsames Prüfungsamt der Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen zur Abnahme der Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
Martin-Luther-Platz 40
40212 Düsseldorf
Telefon: 0211 8792-276
Fax: 0211 8792-418
E-Mail: ljpa [at] jm.nrw.de
https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/landesjustizpruefungsamt/index.php

Grundsätzlich werden ausländische juristische Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt. Es besteht aber die Möglichkeit, zum juristischen Vorbereitungsdienst zugelassen zu werden, wenn die Bewerberinnen und Bewerber über ausländische Qualifikationen und die erforderlichen Kenntnisse im deutschen Recht verfügen. Europäische Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können unter bestimmten Voraussetzungen zur deutschen Rechtsanwaltschaft zugelassen werden.

Wenn Sie Ihren juristischen Abschluss in der EU, dem EWR oder der Schweiz erworben haben, können Sie Folgendes anstreben:

  • den Zugang zum juristischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) – am Ende des Vorbereitungsdienstes können Sie nach erfolgreich bestandenem zweitem juristischem Staatsexamen die Zulassung zum Rechtsanwalt/Rechtsanwältin beantragen, oder
  • die Zulassung als Europäischer Rechtsanwalt – wenn Ihnen diese Zulassung erteilt wird, können Sie eine Tätigkeit unter Ihrer originären Berufsbezeichnung ausüben und haben zudem die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen als deutscher Rechtsanwalt/Rechtsanwältin zugelassen zu werden.

In beiden Fällen muss die Gleichwertigkeit Ihrer ausländischen Berufsqualifikation mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.

Voraussetzung für die Tätigkeit als Rechtanwalt/Rechtsanwältin ist, dass Sie die Befähigung zum deutschen Richteramt (§ 5 DRiG) haben. Das heißt Sie müssen zwei juristische Staatsprüfungen erfolgreich bestanden haben. In Deutschland schließt die Erste juristische Staatsprüfung das Studium der Rechtswissenschaften ab, die Zweite Staatsprüfung schließt den an das Studium anschließenden Vorbereitungsdienst (Referendariat) ab. Außerdem ist eine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft durch die Rechtsanwaltskammer erforderlich.

Voraussetzung für die Berufsausübung als Europäischer Rechtsanwalt ist, dass Sie bei der zuständigen Stelle ihres Herkunftsstaates als Europäischer Rechtsanwalt eingetragen und von der deutschen Rechtsanwaltskammer zugelassen sind. Dann können Sie unter der Berufsbezeichnung ihres Herkunftslandes in Deutschland tätig werden. Nach drei Jahren können Sie dann zur deutschen Rechtsanwaltschaft zugelassen werden, wenn Sie Kenntnisse im deutschen Recht nachweisen bzw. ausreichend bearbeitete Fälle vorlegen können.

Weitere Informationen zum Verfahren sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/landesjustizpruefungsamt/ausl_jur_abschluesse/index.php.

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Europäischer Rechtsanwalt / Europäische Rechtsanwältin

Der Beruf Europäischer Rechtsanwalt / Europäische Rechtsanwältin ist in Deutschland reglementiert. Das heißt, die Aufnahme oder Ausübung dieses Berufs ist durch staatliche Vorschriften an den Besitz bestimmter Qualifikationen gebunden.

Die zuständige Stelle für die Anerkennung ist:
Gemeinsames Prüfungsamt der Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen zur Abnahme der Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
Martin-Luther-Platz 40
40212 Düsseldorf
Telefon: 0211 8792-276
Fax: 0211 8792-418
E-Mail: ljpa [at] jm.nrw.de
https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/landesjustizpruefungsamt/index.php

Grundsätzlich werden ausländische juristische Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt. Es besteht aber die Möglichkeit, zum juristischen Vorbereitungsdienst zugelassen zu werden, wenn die Bewerberinnen und Bewerber über ausländische Qualifikationen und die erforderlichen Kenntnisse im deutschen Recht verfügen. Europäische Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können unter bestimmten Voraussetzungen zur deutschen Rechtsanwaltschaft zugelassen werden.

Wenn Sie Ihren juristischen Abschluss in der EU, dem EWR oder der Schweiz erworben haben, können Sie Folgendes anstreben:

  • den Zugang zum juristischen Vorbereitungsdienst (Referendariat) – am Ende des Vorbereitungsdienstes können Sie nach erfolgreich bestandenem zweitem juristischem Staatsexamen die Zulassung zum Rechtsanwalt/Rechtsanwältin beantragen, oder
  • die Zulassung als Europäischer Rechtsanwalt – wenn Ihnen diese Zulassung erteilt wird, können Sie eine Tätigkeit unter Ihrer originären Berufsbezeichnung ausüben und haben zudem die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen als deutscher Rechtsanwalt/Rechtsanwältin zugelassen zu werden.

In beiden Fällen muss die Gleichwertigkeit Ihrer ausländischen Berufsqualifikation mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.

Voraussetzung für die Berufsausübung als Europäischer Rechtsanwalt ist, dass Sie bei der zuständigen Stelle ihres Herkunftsstaates als Europäischer Rechtsanwalt eingetragen und von der deutschen Rechtsanwaltskammer zugelassen sind. Dann können Sie unter der Berufsbezeichnung ihres Herkunftslandes in Deutschland tätig werden. Nach drei Jahren können Sie dann zur deutschen Rechtsanwaltschaft zugelassen werden, wenn Sie Kenntnisse im deutschen Recht nachweisen bzw. ausreichend bearbeitete Fälle vorlegen können.

Weitere Informationen zum Verfahren sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/landesjustizpruefungsamt/ausl_jur_abschluesse/index.php.

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

Steuerberater/in

Der Beruf Steuerberater/in ist in Deutschland reglementiert. Das heißt, die Aufnahme oder Ausübung dieses Berufs ist durch staatliche Vorschriften an den Besitz bestimmter Qualifikationen gebunden.

Die zuständige Stelle für die Anerkennung ist:

Gemeinsame Prüfungsstelle der Steuerberaterkammern Düsseldorf, Köln und Westfalen-Lippe
Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
Telefon: 021159894410
Fax: 021159894450
E-Mail: mail [at] steuerberaterpruefung-nrw.de
http://www.steuerberaterpruefung-nrw.de

Wenn Sie Ihren Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis in der EU, dem EWR oder der Schweiz erworben haben, können Sie zur Anerkennung Ihres Berufes eine Eignungsprüfung zum Steuerberater (verkürzte Steuerberaterprüfung) ablegen. Die Staatsangehörigkeit ist nicht mehr entscheidend.

Das Verfahren läuft folgendermaßen ab:

  • Sie stellen einen Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung mit den nötigen Dokumenten bei der Steuerberaterkammer.
  • Die Steuerberaterkammer vergleicht dann Ihre Berufsqualifikation aus dem Ausland mit der deutschen Berufsqualifikation und prüft die Voraussetzungen für die Zulassung zur Eignungsprüfung.
  • Wenn Ihre Berufsqualifikation und Ihre Berufspraxis nachweislich sämtliche Inhalte der Eignungsprüfung umfassen, kann die Eignungsprüfung für Sie entfallen.
  • Wenn Sie die Eignungsprüfung absolvieren müssen, nennt Ihnen die Steuerberaterkammer in einem Bescheid Termin und Ort für die Eignungsprüfung. Die Eignungsprüfung darf maximal 6 Monate nach der Entscheidung der Steuerberaterkammer stattfinden.

Die Zulassung zur Eignungsprüfung nach § 37a Abs. 2 StBerG setzt voraus, dass die dort geforderten Qualifikationsnachweise in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (Mitgliedstaat) oder einem Staat aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (Vertragsstaat) oder der Schweiz erworben worden sind. Personen, die nur über Ausbildungsnachweise aus anderen Staaten verfügen, können aber auf jeden Fall die Zulassung zur regulären Steuerberaterprüfung beantragen, sofern sie die Voraussetzungen des § 36 StBerG erfüllen.
Grundsätzlich besteht für alle Bewerber ein Wahlrecht zwischen Steuerberaterprüfung und Eignungsprüfung. Wenn sowohl die Voraussetzungen für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung als auch die Voraussetzungen für die Zulassung zur Eignungsprüfung erfüllt sind, steht es dem Bewerber frei, welche Form der Prüfung er beantragt. In der Praxis entscheidet sich der Großteil der Bewerber für die Beantragung der regulären Steuerberaterprüfung.

Die Zulassung zur Eignungsprüfung muss auf einem amtlichen Vordruck der jeweils zuständigen Steuerberaterkammer schriftlich beantragt werden.  Dem Antrag sind die vom Gesetz geforderten Unterlagen beizufügen.  Eine Antragsfrist ist für den Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung nicht zu beachten. Anträge auf Zulassung zur regulären Steuerberaterprüfung sind demgegenüber jedoch fristgebunden und müssen bis zum 30.04. des jeweiligen Jahres bei der zuständigen Steuerberaterkammer eingereicht werden. Für die Bearbeitung eines Antrags auf Zulassung zur Prüfung sowie für die Teilnahme an der Prüfung werden Gebühren erhoben.

Der Antrag und die beizufügenden Unterlagen, soweit sie vom Bewerber stammen, sind in deutscher Sprache einzureichen. Sonstige Unterlagen sind mit einer beglaubigten Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.

Nähere Informationen zum Verfahren sowie das Antragsformular finden Sie hier.

Auf Wunsch können Sie das Verfahren auch durch uns – den Einheitlichen Ansprechpartner NRW – elektronisch koordinieren lassen. 

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